Heizkosten sparen

Die Energiepreise steigen derzeit auch in Deutschland. Da diese Tendenz wohl auch weiter anhält, dürfte sich eine nähere Betrachtung des Hauptverbrauchfaktors im privaten Haushalt lohnen: den Heizkosten. Doch was gilt es bei diesen zu beachten und was für Möglichkeiten gibt es, diese ohne großen Aufwand effektiv zu senken? Heizkosten sparen heißt zunächst einmal über seine eigenen Heizkosten bescheid zu wissen. Als Endverbraucher sollte man deshalb regelmäßig den eigenen Verbrauch ablesen und festhalten. So bekommt man leicht einen Überblick über die Kostenentwicklung und kann daraufhin besser abschätzen, wie sich verschiedene Maßnahmen der Kostenreduktion tatsächlich auf den eigenen Verbrauch auswirken. Des Weiteren sollte man keine erhöhten Raumtemperaturen anstreben. So reichen im Winter bereits 18° bis 20° vollkommen aus und gelten zudem noch als gesund.

Der weiteren Erhöhung der Raumtemperatur sollte dann eher das Anziehen eines Pullovers und der Wollsocken vorgezogen werden. Niedrigere Temperaturen, die wiederum zum Frieren führen würden, gilt es nichtsdestotrotz natürlich zu vermeiden. Doch mit welchen Maßnahmen können die Heizkosten nun gezielt gesenkt werden? Zunächst einmal sollte der Wohnbereich täglich stoßgelüftet werden. Diese Aussage mag zunächst paradox anmuten. Jedoch senkt ein derartiges ca. fünfminütiges volles Lüften die Luftfeuchtigkeit im Raum erheblich, ohne dass der Raum dabei auskühlt. Die nun “trockene” Luft gibt dann nicht nur Schimmel keine Chance, sondern erhitzt sich auch schnell wieder auf Zimmertemperatur. Darüber hinaus arbeiten moderne Heizungsanlagen bedeutend effektiver als Anlagen, welche noch vor 10 – 15 Jahren konzipiert wurden. In diesem Zusammenhang lassen sich leicht Einsparungen von bis zu 40 % erreichen. Besitzer alter Anlagen sollten deshalb den Kauf und Einbau eines neuen Geräts in Erwägung ziehen. Die Heizkörper geben zudem die Wärme besser ab, wenn diese relativ frei im Raum stehen. Das Zustellen eines Heizkörpers gilt deshalb als ein absolutes Tabu.

Sollte ein Heizkörper direkt an der Wand stehen, so kann diese auch noch zusätzlich isoliert werden. So wird primär nicht die Wand, sondern wie gewünscht der Raum erwärmt. Aber auch auf den Einsatz von elektrischen Heizlüftern sollte nur im Notfall zurückgegriffen werden. Diese arbeiten extrem ineffizient und stellen deshalb keinen adäquaten Ersatz zu klassischen Heizsystemen dar. Nachts sollten zudem, falls vorhanden, alle Rollos verschlossen werden. So erreicht der Verbraucher eine verbesserte Wärmedämmung, da weniger warme Luft durch die Fenster entweicht. Letztlich kann in den kalten Wintermonaten noch eine Wassertemperatur von 60° eingestellt werden. Während der kalten Jahreszeit stellen höhere Werte einen Kostenfaktor dar, der überflüssig ist und so leicht vermieden werden kann.

Der aktuelle Stand der Photovoltaik-Förderung

Derzeit berichten die Medien immer wieder über die Kürzung der Photovoltaik-Förderung. Viele Menschen gewinnen den Eindruck, Solarstrom zu erzeugen, lohne sich nicht mehr. Weit gefehlt, denn noch immer ist eine Photovoltaik-Anlage eine gute und zukunftsweisende Investition. Und die rechnet sich auch unter den neuen Bedingungen. Nach der Novellierung des EEG (Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien) im Jahre 2004 haben sich die Rahmenbedingungen für die regenerativen Energieträger deutlich verbessert. Beim Solarstrom wurde die Einspeisevergütung auf die Dauer von zwanzig Jahren festgeschrieben. Wer also seine Anlage in diesem Jahr installiert, erhält bis 2030 von seinem Stromversorger den zum Laufzeitbeginn festgelegten Tarif. Die Vergütungssätze pro eingespeister Kilowattstunde variieren je nach Leistung und Typ der Anlage.

Die aktuellen Vergütungssätze (Stand vom 1. Juli 2010)

Bei einer Dachanlage bis 30 Kilowatt beträgt die Vergütung 32,88 Cent. Zwischen 30 und 100 kW wird die Kilowattstunde mit 31,27 Cent vergütet. Ab 100 kW gibt es 29,59 Cent, und bei großen Dachflächen und einer Leistung von mehr als einem Megawatt (entspricht 1000 kW) sind es immerhin noch 24,67 Cent. Für die Erzeugung von Solarstrom auf Freiflächen werden 24,17 Cent, auf Konversionsflächen 25,30 Cent pro Kilowattstunde gezahlt. Keine Vergütung erhält man lediglich auf landwirtschaftlichen Freiflächen. Diese werden auf andere Weise subventioniert. Wer seinen Strom selbst verbrauchte, etwa für die hauseigene Sauna, ging bislang leer aus. Das ändert sich nun. Nutzt man vom erzeugten Solarstrom bis 30 % selbst, kriegt man dafür 20 Cent pro Kilowattstunde. Zusammen mit den gesparten Stromkosten von durchschnittlich 22 Cent, ergibt das einen Wert von 42 Cent/kWh, der damit sogar höher liegt als die Einspeisevergütung selbst. Die 30% Klausel ist lediglich eine Option, die man jederzeit ändern kann.

Solarstrom ist rechnet sich für den Geldbeutel und die Umwelt

Die Einspeisevergütung ist nur eine Seite der Photovoltaikförderung. Der zweite Aspekt betrifft die Finanzierung der Anlage. Hierzu kann man günstige Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederbau beantragen. Deren Kredite bieten lange Laufzeit und niedrige Zinsen. Die Finanzierungssicherheit ist ein großes Plus in Zeiten, wo die Auswirkungen der Bankenkrise noch spürbar sind. Auf diese Weise rechnet sich die Investition doppelt, gerade bei den derzeit steigenden Preisen für Öl und Gas. Um gegen eventuelle Ausfälle der Anlage gewappnet zu sein, empfiehlt es sich in jedem Fall eine Photovoltaik-Versicherung abzuschließen. Wenn man dazu noch den alten Heizkessel ersetzt und das Dach dämmt – auch hierfür gibt es zinsgünstige Kredite bzw. Fördermittel – wird man bald durch niedrige Energiekosten belohnt. Die investierten Mittel stellen somit eine rentable Geldanlage dar und dienen auch noch dem Umwelt- und Klimaschutz.

Die Solarförderung in Deutschland erfährt Veränderungen und Einschränkungen

Die Politiker haben lange miteinander diskutiert – sind dann aber zu einem Ergebnis hinsichtlich der Solarförderung gelangt. Und diese Entscheidung tritt nun rückwirkend zum 1. Juli 2010 und noch einmal zum 1. Oktober 2010 mit einigen Änderungen in Kraft. Generell werden die Einspeisevergütungen für den Solarstrom dann abgesenkt – und zwar zur alljährlichen Degression. Die erste Absenkung findet zum 1. Juli 2010 statt, liegt also aktuell bei 13 Prozent für private Dachanlagen. Zum 1. Oktober 2010 findet eine weitere Reduzierung um noch einmal drei Prozentpunkte statt. Alle Regelungen greifen für die Kraftwerke neuen Installationsdatums.

Geringer trifft die Senkung der Vergütung im Jahr 2010 den Direktverbraucher. Somit wird die Nutzung von Solarstrom direkt vor Ort für zahlreiche Betreiber wieder deutlich interessanter und besonders in dem Fall, wenn die Eigennutzung von selbsterzeugtem Strom oberhalb der Grenze von 30 Prozent liegt, ist die Solaranlage für Direktverbraucher sehr attraktiv. In diesem Falle, also oberhalb der Schwelle von 30 Prozent Eigennutzung, liegt die Solarförderung für Kleinanlagen nämlich in Zukunft bei 22,05 Cent pro Kilowattstunde – nicht mehr wie bisher nur bei 17,67 Cent je Kilowattstunde. Da dieser hohe Direktverbrauchsanteil auch oftmals zusätzlichen technischen Aufwand benötigt, sind die einige Hersteller aufgrund der Neuregelungen bereits in den Startlöchern und kündigen solare Systemlösungen an, die mit einem integrierten Speicherkonzept arbeiten und den Direktverbrauchern damit die Solaranlagennutzung noch schmackhafter zu machen.

Solarwärme erfährt wieder staatliche Förderung

Auch die Solarwärmeanlage erfährt wichtige Veränderungen hinsichtlich ihrer Förderung. Bedingt durch eine Haushaltssperre war die Förderung von Öko-Heizungen bereits im Mai 2010 ausgebremst worden. Die Aufhabung der Sperre bringt nun auch für Solarwärme wieder attraktive Förderungen mit sich. Hier wurden die Förderkonditionen allerdings gründlich überarbeitet. Das Marktanreizprogramm, kurz als MAP bezeichnet, hat in der Zukunft seinen Fokus auf dem Gebäudebestand. Und die Änderungen hier liegen darin, dass Solarwärmeanlagen für die Warmwasserbereitung sowie luftgeführte Pelletskessel künftig aus der Förderung herausfallen. Auch Scheitholzvergaserkessel sowie ineffiziente Wärmepumpen erfahren in der Zukunft keine Förderung mehr.

Wer in der Zukunft auf die Kombisolaranlage mit Warmwasser und Heizung setz3en möchte, bekommt vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Zuschuss gezahlt, der bei 90 Euro je Quadratmeter installierter Kollektorfläche festgelegt ist. Zusätzliche Belohnung erfährt der Heizungsaustausch. Wird der alte Heizkessel gegen einen neuen Brennwertkessel mit Öl- oder Gasbetrieb ersetzt, erhalten Hausbesitzer weitere 400 Euro als Fördermittel. Eine Steigerung der Bonuszahlung lässt sich erzielen, wenn anstelle des Heizkessels die Wärmepumpe oder der Pelletskessel zum Einsatz gelangen.

Verteuerte Solarstromerzeugung durch EEG-Novelle 2010

Die Bundesregierung, genauer gesagt der Koalitionsausschuss hat beschlossen, die Vergütung für Strom aus Solaranlagen, welche sich auf Ackerflächen befinden, vollständig abschaffen zu wollen. Dadurch soll versucht werden, die günstigste Form der Solarstromerzeugung in Deutschland abzuschaffen, die es in Deutschland gibt.

Der ursprüngliche Vorschlag des Bundesumweltministers, Dr. Norbert Röttgen, eine 25%ige Senkung der Vergütung für diesen Solaranlagentyp vorzusehen, wäre auf einen Betrag von 21,32 Cent pro Kilowattstunde gekommen. Dies würde dem Preisniveau entsprechen, welches dem Strom aus Biomasse zugrunde liegt, der mit öffentlichen Mitteln gefördert wird. Die Begründung, mit der Solarstrom von Ackerflächen aus der Förderung entfernt werden soll, liegt in der Flächenkonkurrenz zum Anbau verwertbarer Biomasse. De Facto hält dieses Argument aber keiner wirtschaftlich vernünftigen Betrachtung stand. Aktuell sind rund 10% der in Deutschland vorhanden Ackerflächen im Bezug auf Biomassegewinnung in Verwendung, was einer Fläche von 1.500.000 Hektar entspricht. Dem gegenüber steht eine Fläche nur rund 5.000 Hektar, die von Solarkraftwerken in Anspruch genommen werden.

Hochgerechnet bedeutet dies, dass wenn eine gleich große Fläche, die aktuell für die Gewinnung von Biomasse genutzt wird, auch für Solarenergiegewinnung genutzt werden würde, wäre Solarenergie in einer Menge vorhanden, mit der die komplette Bundesrepublik Deutschland versorgt werden könnte. Davon abgesehen wäre dies ein enormer Schritt in Sachen Umweltschutz.

Bericht zur Solarthermie-Branche veröffentlicht

Bereits vergangene Woche veröffentlichte Floyd Associates (Beverly Hills, Kalifornien, USA) einen Bericht, der sich um die Branche „Solarthermie“ dreht. Darin vorgestellt werden Unternehmen, welche die notwendige Technologie für Kraftwerke liefern. Auch wird der Unterschied zwischen Solarthermie und Photovoltaik herausgestellt. Laut dem Bericht ist die Technologie der Photovoltaik eher an Orten geeignet, die weniger Sonnenlicht-Stunden aufweisen können, während Solarthermie in völlig andere Richtungen geht und vor allem in Wüstengebieten zum Einsatz kommt. Den größten Marktanteil bei Solarthermie-Anlagen hat die USA inne und sind verteilt auf die verschiedenen Wüstengegenden der USA. Diese Anlagen machen wirtschaftlich nur Sinn, wenn eine besonders intensive und möglichst freie Sonneneinstrahlung vorhanden ist.

Besonders deutlich wird in diesem Bericht hervorgehoben, wie Nachhaltig die Solarenergie als Stromquelle genutzt werden kann. Dies gilt besonders deshalb, weil dafür keinerlei Treibstoffe notwendig sind. Ferner ist das Potenzial, Energieschwankungen auf dem Strommarkt ausgleichen, ein hervorstechendes Merkmal dieser Technologie. Zusätzlich erwähnen die Autoren dieses Berichtes, dass ca. 1,6 Millionen Menschen derzeit noch keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz haben. Diesen Menschen würde dadurch ermöglicht, die Gemeinden mit ausreichend Strom zu versorgen. Auf der Basis solarthermischer Energie ist es in dafür geeigneten Gebieten sogar möglich, einen gewissen Überschuss zu produzieren, der unter Umständen gewinnbringend verkauft werden kann.

Neue Bildungsräume durch den Markt der regenerativen Energien

Der Bereich „Regenerative Energien“ schafft neue Wege in der Bildung. Egal ob es nun um Wind oder Wasser, Sonne oder Biomasse geht, das Spektrum der erneuerbaren Energien ist sehr breit gefächert und durch die stete Erforschung weiterer Optionen werden immer mehr Möglichkeiten geboten, diese natürlichen Ressourcen verwertbar zu machen.

Qualifizierte Arbeitskräfte werden im Sektor Energie bzw. regenerative Energie immer gefragter. Aufgrund der Tatsache, dass diese Sparte noch relativ jung ist, dafür aber einem rasanten Wachstum unterliegt, wird der Wunsch der Energieunternehmen immer stärker, gut ausgebildete und entsprechend qualifizierte Fachkräfte zu finden. Der Markt muss auf diese Nachfrage entsprechend reagieren und Weiter- bzw. Ausbildungsangebote bereitstellen. Nicht nur die vielen Hochschulen und Universitäten mit den klassischen Studiengängen liefern diese Ausbildungsschiene, aber auch in der freien Wirtschaft finden sich zunehmend Möglichkeiten zur Weiterbildung für Arbeitskräfte mit einer bereits abgeschlossenen Ausbildung.

Private Weiterbildungsträger bieten Interessierten die Möglichkeit, grundlegende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der regenerativen Energien zu erwerben. Dazu gehören unter anderem auch die wichtigsten EDV-Anwendungen sowie wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, die Kosten für eine solche Weiterbildung von der Agentur für Arbeit übernehmen zu lassen. Dieser Arbeitsmarkt bietet viele Chancen zu für Zukunft.

Strompreiserhöhungen wenig durch erneuerbare Energien beeinflusst

Die Diskussion um die Kürzung der Förderung für Solaranlagen sowie die gleichzeitige Erhöhung der Strompreise bei vielen Stromversorgern werden sehr gerne die erneuerbaren Energien genannt, um die steigenden Kosten zu rechtfertigen. Entgegen dieser Brandmarkung wird jedoch immer deutlicher, dass erneuerbare Energien nur einen sehr geringen Anteil an der ständigen Erhöhung der Strompreise tragen. Die Prognose der Stromwirtschaft zeigt deutlich, dass die Umlage betreffend des Ausbaus erneuerbarer Energien im aktuellen Jahr nur 2 Cent pro Kilowattstunde beträgt. Dies bedeutet, im Vergleich zum Vorjahr (2009), lediglich einen Anstieg von 0,9 Cent.

Lt. Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energien, kommt die höhere Umlage vor allem durch drei Faktoren zustande: Die Zahl der Anlagen für erneuerbare Energien wächst stetig, was eindeutig positiv für den Standort Deutschland ist. Durch diesen Zubau würden 0,3 Cent Erhöhung je Kilowattstunde entstehen. Der zweite Faktor entsteht durch die rückläufige Stromnachfrage. Diese ist rückläufig, da auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Börsenpreis für Strom eingebrochen ist, wodurch Differenzkosten zwischen Ökostrom und konventionellem Strom entstehen, die auf den Verbraucher umgelegt werden. Das letzte Drittel ergibt sich schließlich aus den Kosten für Netzdienstleistungen, die bis Ende 2009 Teil der Nutzungsentgelte waren.

Vorbildliche Pläne für Windenergie aus dem Hause VW

In Emden, genauer gesagt auf dem Werksgelände von VW, wurde die mit Abstand leistungsfähigste Windenergieanlage der Welt offiziell eingeweiht. Die jährlich ca. 20.000.000 Kilowattstunden erzeugende Megaanlage mit der Typenbezeichnung E-126 wird durch die Stadtwerke in Emden betrieben. Sowohl der Oberbürgermeister aus Emden als auch der Vorstand von VW gaben den Startschuss für die Inbetriebnahme der Windenergieanlage. Ziel dieser Strategie ist die Erschaffung einer so genannten „Blue Factory“. Der Effekt, der durch diesen Plan erreicht werden soll, ist eine absolut CO2-neutrale Produktionsanlage.

Der VW-Konzern legt wert auf ein ökologisch nachhaltiges Wachstum und die Errichtung solcher Windenergieanlagen ist eine der Säulen auf dem Weg zu einer absoluten Umweltverträglichkeit der Produkte. Wie bereits erwähnt, ist die Windenergieanlage E-126 aktuell die leistungsstärkste ihrer Art. Die Nennleistung wird mit 6.000 Kilowattstunden angegeben und soll eine Jahresproduktion von 20.000.000 Kilowattstunden erreicht werden. Damit deckt diese einzelne Anlage bereits den Strombedarf von über 5.000 Haushalten. Mittlerweile wurden 11 Windenergieanlagen in der Region Emden platziert. Ziel ist, künftig den Windenergiepark weiter auszubauen. Dies beinhaltet nicht nur die Errichtung weiterer, neuer Anlagen sondern auch die Modernisierung bzw. den Austausch älterer Modelle durch neue.

Nicht unerwähnt darf bleiben, dass der VW Konzern in Emden nicht nur auf Windenergie baut, sondern auch Sonnenenergie und Strom aus Biomasse nutzt. Dies beeindruckt umso mehr, wenn diese Pläne auch für andere Konzerne interessant werden.

Zusätzliches Umspannwerk für Windenergie geplant

Im Emsland soll künftig Strom, der aus Nordseewind gewonnen wird, eingespeist werden. In Heede, das eine Gemeinde bei Dörpen ist, wird höchstwahrscheinlich ein zusätzliches Umspannwerk errichtet werden. Diese Informationen gaben die Gemeinde und der Landkreis Emsland bekannt. Das bestehende Umspannwerk habe nicht genügend Kapazitäten, um Strom aus allen auf See geplanten Offshore-Windparks aufnehmen zu können. Derzeit trägt das Umspannwerk im ostfriesischen Diele, welches bei Weener liegt, die bisher zugeführte Stromlast.

Die zuständigen Behörden gaben bereits bekannt, dass sowohl die Plan- als auch Raumordnungsverfahren zügig voran getrieben werden sollen, damit eine Realisierung dieses Projekts schnell möglich wird. „Aufgrund der zu erwartenden Strommenge wäre ein zusätzliches Umspannwerk eine sehr gute Investition in die Zukunft“. Dies ließen offizielle Stellen verlautbaren. Energie aus Windkraft ist eine der Stützen im regenerativen Energiepool. Für die Zukunft bedeutet dieses Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Unabhängigkeit vom Öl.

Neben der Stromerzeugung aus Solarenergie und Wasserkraft ist Windkraft die dritte feste Größe innerhalb der wirtschaftlichen regenerativen Energieerzeugung. Für Verbraucher bedeutet dies, dass der Umstieg auf diesen Öko-Strom langfristig für eine Senkung der Energiepreise sorgen soll, da Wind zu jeder Zeit zur Verfügung steht.

Strom aus Wasserkraft – Unilever Deutschland übernimmt europäische Vorreiterrolle

Unilever Deutschland setzt kompromisslos auf die regenerativen Energien. Mit der ganz neu gebauten Zentrale des Unternehmens innerhalb der Hamburger HafenCity und allen neun Produktionsstätten in Deutschland bezieht Unilever Deutschland seinen Strom aus diesem alternativen Energieträger. Durch Strom aus Wasserkraft konnte das Unternehmen, zu dem die Töchterfirmen Langnese, Knorr und auch Dove gehören, seine CO2-Emissionen um rund 60.000 Tonnen jährlich senken. Unilever Deutschland plant weitere Maßnahmen, um den Schadstoffausstoß noch weiter senken zu können.

Neben solchen Erfolgsmeldungen sollten auch klare Fakten offengelegt werden, damit der wirkliche Nutzen aus regenerativen Energien wie Wasserkraft erkennbar wird. Weltweit ist Wasserkraft mit einem Gesamtanteil von rund 17% die eindeutig bedeutendste regenerative Energiequelle für die Stromerzeugung. Der größte Vorteil der Wasserkraft zur Stromerzeugung liegt in der konstanten Verfügbarkeit. Hinzu kommt der enorm hohe Wirkungsgrad und darüber hinaus die Fähigkeit, Energie speichern zu können.

Wie wichtig Umweltschutz für dieses Unternehmen ist, zeigt sich nicht nur durch die Nutzung von Wasserkraft als Energielieferant. Auch die Verringerung an Masse im Bereich der Produktverpackungen soll ermöglicht werden. Durch die Senkung des Wasserverbrauchs und die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft soll künftig noch mehr für den Erhalt der intakten Umwelt getan werden.