Bis 2020 soll die Windkraft in NRW ausgebaut werden

Schon im nächsten Jahr will die rot-grüne Regierung Nordrhein-Westfalens einen neuen Windkraft-Erlass vorlegen. Johannes Remmel, Umweltminister in NRW sagt, dass man dem Windenergie-Verhinderungserlass einen Riegel vorschieben und ihn somit beenden wolle. Dieser war von der ehemaligen schwarz-gelben Regierung NRW´s beschlossen worden und gilt als überholt. Beabsichtigt ist auf diese Weise, NRW erneut zu einem führenden Standort für  Windkraft und Klimaschutz werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist angedacht, die Windkraft in NRW von derzeit drei Prozent auf fünfzehn Prozent im Jahr 2020 auszubauen. Um den Weg für die angedachten Veränderungen zu ebnen, möchte man mit Naturschutzverbänden und Waldbesitzern gemeinsam einen Leitfaden zu erstellen.

Da man NRW als hervorragendes Windland sieht, soll außerdem versucht werden, auch Betreiber und Kommunen davon zu überzeugen, die Windenergie voranzutreiben. Großes Vorbild ist dabei der Bürgerwindpark in Bad Wünneberg. Da die Bürger bei diesem Projekt direkt mit einbezogen werden, sollen Teile des Gewinns verschiedenen Vereinen zu Gute kommen. Neben den Vereinen profitieren auch die Jugendarbeit sowie Sozial- und Kulturarbeit von der Beteiligung am Gewinn. Schaut man auf den Bundesländervergleich Erneuerbarer Energien, wird schnell klar, warum sich NRW um den Ausbau der Windkraft bemüht. Schließlich landete das bevölkerungsreichste Bundesland dort lediglich auf dem 12. Platz.

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