Diese Frage stellt sich derzeit die Stadt Arnsberg. Hintergrund der Überlegungen ist, dass die Stadt Arnsberg bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien auf 30 Prozent anheben möchte. So ist es im Klimaschutzkonzept vorgesehen. Die Grundüberlegungen gehen eindeutig dahin, dass Wind als Energieträger sehr viel effizienter ist als Solarenergie. Gerade aus diesem Grund baut man auf die Windenergie im Hinblick auf den Klimaschutz. Insgesamt sollen durch die Klimaschutzbemühungen jährlich etwa 44.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Die Windkraftanlagen sollen dabei allein 12.000 Tonnen einsparen. Die neuen Windkraftanlagen sind jedoch im Moment ein weit entferntes Ziel, da bisher niemand weiß, wo genau diese entstehen sollen.
Bisher steht der Stadt nur eine Vorrangsfläche zur Verfügung. Dort entstanden in den letzten Jahren bereits 3 Anlagen. Eine vierte wurde von Vogelschützern verhindert. Auf anderen Flächen stehen zwar weitere Windräder, allerdings handelt es sich dabei um privilegierte Einzelvorhaben. Es dürfen keine weiteren Windräder aufgestellt werden. Ist es tatsächlich angestrebt, das gesetzte Ziel zu erreichen, wird man nicht umhin können und Waldflächen genauer unter die Lupe nehmen müssen.
Windkraftanlagen – Pro Jahr sollen die Anlagen 4.000 MegaWattStunden Strom bringen. Man geht davon aus, dass diese Wälder zur Verfügung stehen. Schließlich habe man es nicht darauf abgesehen, schöne und gesunde Laubwälder abzuholzen. Man denkt dabei insbesondere an Waldflächen, die besonders von Kyrill betroffen waren. In den letzten Jahren wurden immer neue mögliche Standorte in Betracht gezogen, jedoch aus verschiedenen Gründen verworfen. Alles in allem wird man jedoch einen Weg finden müssen, um die geplanten Windkraftanlagen errichten zu können.