Wenn der vergangene Sommer eins nicht mit sich gebracht hat, dann war es eine stabile finanzielle Situation in der Eurozone, sowie in den USA, und Ruhe an den Märkten. Die Kurse erlebten eine Achterbahnfahrt, die es in sich hatte. Kein Wunder also, dass sich die Anleger immer wieder in die so genannten sicheren Anlagen flüchteten, da die Verunsicherung unter ihnen einfach zu groß war, um noch ein großes Risiko nebenbei eingehen zu wollen. Das brachte beispielsweise den Preis von Edelmetallen wie Gold, Silber und Kupfer auf absolute Rekordwerte und auch Immobilien boomten in diesem Sommer, so wie schon lange nicht mehr. Nicht zu unterschätzen sind ebenfalls die Grünen Anlagen, die Ihnen in diesem Blog vorgestellt werden. Diese erleben einen weltweiten Boom.
Ein Europa, das durch eine gewaschene Finanz-, genauer gesagt, Schuldenkrise ging, war der Auslöser für all diese Entwicklungen an den Märkten. Schon zu Beginn des Jahres 2011 hatte Jürg Zeltner, UBS Wealth Management CEO, in einem Interview voraus gesagt, was mit der Finanzwelt in diesem Jahr möglicherweise passieren könnte: „Weltweit werden 2011 Regierungen und Zentralbanken weit reichende politische und wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Die werden auch für andere Länder zu spüren sein. Und daraus können internationale Währungs- und Handelskonflikte entstehen.“
Dass es soweit kommen würde, dass gleich mehrere Mitgliedsstaaten der Eurozone mit in den Abgrund gerissen wurden, hatte aber wohl selbst er nicht voraus sehen können. So litten unter anderem Griechenland, Spanien und Italien unter einer drohenden Staatspleite und im Falle Griechenland sprach man sogar zeitweise von einem möglichen Ausschluss aus der Währungsgemeinschaft. All diese Tatsachen brachten die internationalen Börsen dazu, von einem Tief in das nächste zu stürzen. Die Anleger reagierten sofort auf die neusten Meldungen und ließen ihre Sorgen an den Märkten aus. Als gegen Ende des Sommers eine Einigung im Falle Griechenland gefunden zu sein schien, erholte sich der Finanzsektor wieder ein wenig, auch die Ankündigung, dass in Griechenland sowie Italien Regierungswechsel stattfinden würden, brachten rasch eine gewisse Erleichterung. Erholt haben sich die Märkte jedoch trotzdem immer noch nicht so ganz von diesem turbulenten Sommer. Das Wort Rezession geistern immer häufiger durch die Medien und verschreckt damit wieder einmal die Anleger, die nur noch zurückhaltend Käufe tätigen. Vielleicht folgt ja aber auf den heißen Sommer ein kühler Winter.
Tipp
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