Zusätzliches Umspannwerk für Windenergie geplant

Im Emsland soll künftig Strom, der aus Nordseewind gewonnen wird, eingespeist werden. In Heede, das eine Gemeinde bei Dörpen ist, wird höchstwahrscheinlich ein zusätzliches Umspannwerk errichtet werden. Diese Informationen gaben die Gemeinde und der Landkreis Emsland bekannt. Das bestehende Umspannwerk habe nicht genügend Kapazitäten, um Strom aus allen auf See geplanten Offshore-Windparks aufnehmen zu können. Derzeit trägt das Umspannwerk im ostfriesischen Diele, welches bei Weener liegt, die bisher zugeführte Stromlast.

Die zuständigen Behörden gaben bereits bekannt, dass sowohl die Plan- als auch Raumordnungsverfahren zügig voran getrieben werden sollen, damit eine Realisierung dieses Projekts schnell möglich wird. „Aufgrund der zu erwartenden Strommenge wäre ein zusätzliches Umspannwerk eine sehr gute Investition in die Zukunft“. Dies ließen offizielle Stellen verlautbaren. Energie aus Windkraft ist eine der Stützen im regenerativen Energiepool. Für die Zukunft bedeutet dieses Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Unabhängigkeit vom Öl.

Neben der Stromerzeugung aus Solarenergie und Wasserkraft ist Windkraft die dritte feste Größe innerhalb der wirtschaftlichen regenerativen Energieerzeugung. Für Verbraucher bedeutet dies, dass der Umstieg auf diesen Öko-Strom langfristig für eine Senkung der Energiepreise sorgen soll, da Wind zu jeder Zeit zur Verfügung steht.

Strom aus Wasserkraft – Unilever Deutschland übernimmt europäische Vorreiterrolle

Unilever Deutschland setzt kompromisslos auf die regenerativen Energien. Mit der ganz neu gebauten Zentrale des Unternehmens innerhalb der Hamburger HafenCity und allen neun Produktionsstätten in Deutschland bezieht Unilever Deutschland seinen Strom aus diesem alternativen Energieträger. Durch Strom aus Wasserkraft konnte das Unternehmen, zu dem die Töchterfirmen Langnese, Knorr und auch Dove gehören, seine CO2-Emissionen um rund 60.000 Tonnen jährlich senken. Unilever Deutschland plant weitere Maßnahmen, um den Schadstoffausstoß noch weiter senken zu können.

Neben solchen Erfolgsmeldungen sollten auch klare Fakten offengelegt werden, damit der wirkliche Nutzen aus regenerativen Energien wie Wasserkraft erkennbar wird. Weltweit ist Wasserkraft mit einem Gesamtanteil von rund 17% die eindeutig bedeutendste regenerative Energiequelle für die Stromerzeugung. Der größte Vorteil der Wasserkraft zur Stromerzeugung liegt in der konstanten Verfügbarkeit. Hinzu kommt der enorm hohe Wirkungsgrad und darüber hinaus die Fähigkeit, Energie speichern zu können.

Wie wichtig Umweltschutz für dieses Unternehmen ist, zeigt sich nicht nur durch die Nutzung von Wasserkraft als Energielieferant. Auch die Verringerung an Masse im Bereich der Produktverpackungen soll ermöglicht werden. Durch die Senkung des Wasserverbrauchs und die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft soll künftig noch mehr für den Erhalt der intakten Umwelt getan werden.

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Deutscher Energieverbrauch 2009 gesunken- Regenerative Energien im Aufwind

Berlin – der Energieverbrauch im Jahr 2009 liegt mit 13.281 Pietajoule um 6,5 Prozent unter dem des Vorjahres. Einen derart niedrigen Verbrauch gab es zuletzt Anfang der 70er Jahre. Gerade die Energienachfrage der deutschen Wirtschaft ist auch auf die andauernde Wirtschaftrezession zurückzuführen. Nicht zuletzt der Ölpreis ist ein Indikator für wirtschaftliche Aktivität. In letzter Zeit war ein Anstieg des Barrels in direkter Verbindung mit einer Erstärkung von Unternehmen des Solarsektors verbunden. Generell war der Verbrauch Steinkohlen, Erdgas und Mineralölprodukten sehr viel geringer als noch im Vorjahr.

Laut Angaben der AGEB ist der Verbrauch an Mineralölprodukten gegenüber 2008 um 5,8 Prozent gesunken. Der Erdgasverbrauch schrumpfte um rund 5,5 Prozent, was auf eine mangelnde Nachfrage aus dem Industriesektor zur Stromerzeugung deutet. Auch der Rohstoff Steinkohle wurde rund 18 Prozent weniger genutzt. Da der Bedarf an Eisen- und Stahlindustrie erheblich fehlte, ist es nicht verwunderlich, das die beiden DAX-dotierten deutschen Großunternehmen Thyssen Krupp und Salzgitter zum Beginn des Jahres in Existenznöte gerieten.

Weiterhin ging die Strom-Produktion der Wasserkraftwerke um 8,5 Prozent zurück. Windkraftanlagen erzeugten 6,4 Prozent weniger Strom. Dennoch ist der Anteil der regenerativen Energien zur Deckung des Energieverbrauchs in Deutschland  von 8,2 auf 9% gestiegen.

EU stellt 7 Milliarden für Klimaschutz bereit

Die Mitgliedsländer der Europäischen Union haben sich  für ein Milliardenpaket für den Umweltschutz durchringen können. Ein Großes Thema sei der Bau der dringend erforderlichen  Deiche zum Schutz vor Überschwemmungen in Krisenregionen. Aber auch anderen Maßnahmen.  Der deutsche Anteil der festgelegten Summe für dem Umweltschutz bis 2012 wird auf 420 Mio. Euro beziffert. Eine Beteiligung anderes Staaten außerhalb der EU ist derzeit noch offen. Laut Bundesregierung benötigen alleine die Entwicklungsländer 21 Mrd. Euro um den Kampf gegen die Folgen des Klimawandels erfolgreich führen zu können.

Großbritannien verpflichtet sich, in den nächsten drei Jahren 1,3 Milliarden Euro zum Klimaschutz beizutragen. Deutschland und Frankreich geben jeweils rund 1,2 Milliarden. Auf lange Sicht werde nach Ansicht der Bundesregierung für den Klimaschutz in den Entwicklungsländern sehr viel mehr Kapital gebraucht.  Die EU rechnet ab 2020  mit ca. 100 Milliarden Euro pro Jahr.

Erster deutscher “Offshore Windpark” fertiggestellt

Trotz der Krise boomt die Energie- und Umwelttechnik und mit ihr die Wasserkraftbranche unbeirrt, stellte die Fachzeitschrift „Produktion“ fest. Die Sorge vor der anhaltenden globalen Erwärmung treibt weltweit Regierungen dazu, CO2freie Stromgewinnung unter anderem auch durch Wasserkraft zu fördern. Die Nachfrage wird ebenso durch den immer größer werdenden Anteil der Windenergie in den Stromnetzen begünstigt. Die durch unterschiedliche Windstärken hervorgerufenen Leistungsschwankungen könnten z. B. durch Wasserkraft ausgeglichen werden. Hierfür sind Modernisierungen und Kapazitätssteigerungen an den bestehenden Wasserkraftanlagen allerdings unumgänglich.

Hamburg. Wie das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI) meldete, wurde am 16.11.2009 „Alpha Ventus“, der erste deutsche Offshore-Windpark 45 Kilometer nördlich von Borkum in der Nordsee fertiggestellt. Die reine Bauzeit für den zwölfköpfigen Wind-Turbinen-Park betrug sieben Monate. Die einzelnen Anlagen haben eine Nennleistung von je fünf Megawatt.
Bereits seit August wird von den ersten drei Turbinen des „Alpha Ventus“ Strom in das deutsche Stromnetz eingespeist. Auch wenn mit 250 Millionen Euro der Bau nicht ganz billig war, nach Fertigstellung des letzten Windrades ist „Alpha Ventus“ in der Lage, jährlich 50.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Elektroautos und Solarenergie

Der Standort Osnabrück könnte in der Zukunft der Nachhaltigkeit und umweltfreundlichen Ökonomie eine wichtige Rolle einnehmen. Der niedersächsische Photovoltaik-Systemanbieter SUNOS erklärte in einer Mitteilung , das man über verschiedene Kooperationsmöglichkeiten mit Karmann E-Mobil GmbH erwägt. Man habe bereits 7 Elektroautos der neunen Generation vom  Karmann-Tochterunternehmen bestellt. 2010 sollen diese dann auf dem Markt erscheinen. Nach einem Test des älteren Typs sei man von den Fahreigenschaften begeistert. Aus rein ökonomischen Gründen spreche einiges für den Kauf von Elektroautos, so SUNOS. Nach eigenen Berechnungen würden die Betriebskosten im Bezug auf 100 km lediglich bei rund einem Drittel liegen.Im Jahre 2009 erzeugt das Unternehmen 5 Megawatt Photovoltaik nach eigenen Angaben, was Einsparung von CO2 von mehr als 3,5 Mio. Tonnen gegenüber konventioneller Energieerzeugung entsprechen würde. In diesem Zusammenhang sprechen die Verantwortlichen von einem enormen Fortschritt

Ökologische Kapitalanlagen

Geld zu haben, bringt auch immer Macht mit sich. Man kann Gutes, aber auch Schlechtes mit seinem Geld bewirken. Jeder hat selbst die Möglichkeit zu entscheiden, ob er sein überschüssiges Kapital an Unternehmen vergibt, die Kriegswaffen herstellen und in die Krisengebiete der Welt liefern und damit dafür sorgen, dass – oft unschuldige -Menschen getötet werden. Er kann sich auch dafür entscheiden, sein Kapital für Projekte zur Verfügung zu stellen, die der Abholzung der Regenwälder entgegenwirken und/oder sich zum Ziel gesetzt haben, diese Wälder nachhaltig wieder aufzuforsten.

Es liegt also an jedem selbst, was er aus seinem Geld macht. Fakt ist aber, dass man durch eine sorgfältig ausgewählte Kapitalanlage Einfluss darauf nehmen kann, wie sich einzelne Branchen zukünftig entwickeln und wohin der ganze Planet Erde zukünftig steuert. Das hört sich zunächst vielleicht etwas überdimensional an, ist jedoch keineswegs übertrieben. Mit Ihrem Investment können Sie Druck auf Unternehmen ausüben, die nicht nach ethischen, nachhaltigen und ökologischen Grundsätzen arbeiten. Zusätzlich können Sie andere Unternehmen damit fördern, welche die eben genannten Grundsätze in ihren Unternehmensstatuten verankert haben und sich auch strikt daran halten.

Inzwischen ist diese Form von Investment unter dem Oberbegriff „Ökologische Kapitalanlage“ bekannt. Dies trifft jedoch nur teilweise den Kern der Sache, da die Auswahl der verschiedenen Kapitalanlagemodelle in diesem Bereich mittlerweile so vielfältig ist, dass nicht nur ökologische Themen eine Rolle spielen. Grundsätzlich kann man sagen, dass diese Kapitalanlagen sich auf alle Unternehmen und Projekte beziehen, die nachhaltig angelegt sind. „Nachhaltig“ bedeutet hier, dass im Einklang mit ökologischen und ethischen Grundsätzen gearbeitet wird. Es werden also beispielsweise keine Mitarbeiter in irgendeiner Art und Weise ausgebeutet und auch die Natur wird in das wirtschaftliche Gefüge mit einbezogen, so dass sie keinen Schaden nimmt und die Ressourcen bestmöglich geschont werden.

Spätestens seit dem Beginn der Wirtschaftskrise überlegt man es sich gut, wo man sein Geld anlegen will. Denn seit der Finanzkrise haben Banken und Versicherungen fremdes Kapital falsch angelegt oder sind sehr risikoreiche Geschäfte eingegangen. Und auch die Klimaproblematik und der ständige Anstieg des Ölpreises haben dazu beigetragen, dass Kunden verunsichert sind und es stellt sich die Frage, welche Kapitalanlagen noch rentabel und vor allem sicher sind.

Eine gute Alternative, Gelder anzulegen, ist das Investieren in ökologischen Kapitalanlagen. Dieser Trend ist stark steigend. Ökologische Kapitalanlagen verbinden finanziellen Ziele wie Rendite, Sicherheit und Rendite mit ökologischen, nachhaltigen und sozialen Zielen. Mit einer ökologischen Kapitalanlage investiert man in regenerative Energien, umweltfreundliche Produkte, ökologische Nahrungsmittel und nicht in die Atomindustrie, Rüstungsindustrie oder Kinderarbeit. Die Vorteile dieser Anlagen liegen auch klar auf der Hand: Man handelt nach der persönlichen Wertvorstellung, leistet einen großen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und stärkt wirtschaftlich, umweltorientierte Unternehmen. Auch wächst der Markt an ökologischen Kapitalanlagen. So betrug das Kapital von ökologischen Fonds im Jahre 1998 gerade mal 300 Millionen Euro. Und bereits im Jahre 2004 betrug das Vermögen 4500 Millionen Euro.

Es gibt heute zahlreiche Anlageformen auf dem Markt. Das Geld kann in Sparbriefe, Sparkonten oder Rentenbriefe und Festgelder angelegt werden. Es gibt auch Investmentfonds, Aktien und Zertifikate. Man kann sich natürlich auch direkt an einer Firma beteiligen. Bei einigen Anbietern kann man ökologische Kapitalanlagen auch in Form von Lebensversicherungen abschließen. Sehr beliebt sind auch so genannte Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds. Für diese Fonds gibt es die Umweltbank. Hier kann man aus einigen verschiedenen Fonds auswählen.

Das Spektrum der ökonomischen Kapitalanlagen geht heute weit über umweltfreundliche Aspekte hinaus. Es werden vor allem auch ethische und soziale Grundsätze beachtet. Am beliebtesten und am weit verbreitesten sind aber immer noch die Investitionen in erneuerbare Energie wie, Solar, Windkraft oder Biomasse. Denn diese Energien sind nachhaltig. Bei diesen Kapitalanlagen handelt es sich um ökologisch sehr sinnvolle Investitionen und gleichzeitig kann eine hohe Rendite erzielt werden. Der große Vorteil bei Investitionen in erneuerbare Energie ist, dass sie grundsätzlich unabhängig von Börsen- und Wirtschaftsschwankungen sind. Denn hier investiert man in reale Sachwerte und man kann dazu noch von gesetzlich garantierten Ökostrom-Vergütungen profitieren. Somit sind Geldanlagen in Wind-, Wasser- und Bioenergie rentabler als Alternative Fonds. Und nicht nur der Investor, sondern auch das Klima und die Natur profitiert davon.

Aufgrund der vielseitigen Anlagemöglichkeiten, ist grundsätzlich eine ökologische Kapitalanlage für jeden möglich und sinnvoll. Denn man kann eine gute Rendite erzielen und gleichzeitig einen Beitrag für die nächste Generation respektive für die Nachhaltigkeit gewisser natürlichen Ressourcen leisten. Denn die heutigen Ressourcen zur Energiegewinnung wie Kohle, Erdöl oder Uran für die Kernkraft werden nicht ewig erhalten bleiben und darum sollte man heute schon in erneuerbare Energie investieren.

Auch sehr sinnvoll sind Investitionen in Unternehmen oder Organisationen, die sich für das soziale Wohl, die soziale Gerechtigkeit und ethische Grundsätze einsetzten. Diese Unternehmungen setzten sich stark dafür ein, dass ihre Produkte aus argerechter Haltung oder die Rohstoffe dazu zu fairen Konditionen erworben werden. Kurz gesagt – faire Trade. Diese Haltung der Unternehmen gewinnt in der heutigen Gesellschaft immer mehr an Akzeptanz und somit werden auch diese Kapitalanlagen immer beliebter und sicherer.

Das Angebot an ökologische Kapitalanlagen ist heute so groß, dass für jeden etwas dabei ist. Und das Angebot wird in Zukunft noch weiter wachsen. Die Investition in ökologische Kapitalanlagen wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen und wird nicht mehr weg zu denken sein. Um heraus zu finden, in welche Kapitalanlage man investieren will, sollte man sich professionell beraten lassen. Es gibt heute genügend Institutionen oder auch Banken, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben und sich auf dem Markt bestens auskennen. Da es aber so viele Anbieter gibt, muss man auch in Betracht ziehen, dass man bei einigen vielleicht nicht so gut beraten ist. Man sollte jedes Angebot in aller Ruhe noch einmal kritisch prüfen. Eine Möglichkeit ist auch, verschiedene Offerten von mehreren Anbieter einzuholen und diese auf ihre Vor- und Nachteile miteinander vergleichen.

Darüber hinaus zählen zu den nachhaltigen Investmentmodellen aber auch soziale Projekte, die sich beispielsweise in der Dritten Welt engagieren und dafür sorgen, dass der Lebensstandard der Menschen dort steigt beziehungsweise diese überhaupt überleben können.

Sie müssen Ihr Kapital jedoch nicht unbedingt für große und weltumspannende Zwecke einsetzen. Wenn Sie daran interessiert sind, die regionale Wirtschaft und Umwelt mit Ihrem Kapital zu fördern, so ist auch dies mittlerweile ohne Probleme möglich. Es gibt beispielsweise Kapitalanlagen, die in regionale Projekte investieren, welche sich zum Ziel gesetzt haben, die Direktversorgung mit Lebensmitteln vor Ort zu fördern und somit dafür zu sorgen, dass zum Beispiel keine Früchte über viele Tausend Kilometer aus fernen Ländern importiert werden müssen. Damit fördern Sie den kleinen Biobauer und helfen ihm, sich auf den Markt zu etablieren und nicht in Konkurrenz mit großen Obst- oder Gemüseimporteuren treten zu müssen.

Die Ziele einer ökologischen Kapitalanlage

Im vorstehenden Text wurde bereits erläutert, wofür Sie Ihr Kapital mit einer ökologischen beziehungsweise ethischen oder nachhaltigen Kapitalanlage einsetzen. Doch ist das wirklich das Ziel eines solchen Investments? Gegenfrage: würden Sie Ihr Kapital für Projekte zur Verfügung stellen, die zwar Gutes für die Menschen und die Umwelt bewirken, bei denen Sie aber im Gegenzug fast sicher sein könnten, keinerlei Rendite für Ihr Geld zu erhalten?

Sicher würden Sie das nicht tun. Wenn es so wäre, könnte man das Geld auch gleich für gemeinnützige Zwecke spenden und müsste es nicht erst in Form einer Kapitalanlage anlegen. Das Ziel einer ökologischen Kapitalanlage ist also auch, Renditen zu erwirtschaften – wie bei jeder anderen Kapitalanlage auch. Nur wenn diese Möglichkeit gegeben ist, macht das Modell für alle Seiten wirklich Sinn.

Es ist also erforderlich, den Gedanken an ein ökologisches beziehungsweise nachhaltiges Investment mit den Chancen auf eine gute Rendite so zu verbinden, dass beide Seiten zufrieden sein können. Hinzu kommt, dass es auch für den guten Zweck selbst von Vorteil ist, wenn sich das Kapital durch die Anlage vermehrt. Schließlich haben Sie so die Möglichkeit, mit der Zeit immer mehr Geld für gute Zwecke einzusetzen.

Wie Sie also sehen, bringt es für beide Seiten etwas, wenn Ihr Kapital eine gute Rendite erwirtschaftet. Es braucht sich daher niemand dafür zu schämen, auch bei solchen Investments kühl zu kalkulieren und nur in Projekte zu investieren, die eine wirklich gute und sichere Rendite versprechen.

Bisher haben wir nur die Gesamtwirkung eines ökologischen Investments gesehen. Vielen werden diese Aussagen aber vielleicht etwas zu allgemein sein. Sie möchten genauer wissen, was ökologisch, gesellschaftlich und ethisch mit dem Kapitaleinsatz erreicht werden kann. Erst wenn man diese Faktoren wirklich kennt, hat man die Möglichkeit, die für die persönlichen Ziele und Einstellung am besten passenden Investmentmodelle auszuwählen.

Umweltschutz

Umweltschutz ist der sicherlich wichtigste Punkt, warum Menschen ihr Kapital für „grüne“ Investments zur Verfügung stellen. Durch die Auswahl der richtigen Projekte beziehungsweise Anlagen helfen Sie mit, unsere Umwelt zu schützen und zu regenerieren. Dabei haben Sie mittlerweile die Auswahl aus unzähligen verschiedenen Projekten, die nahezu jeden Faktor, der Einfluss auf unsere Umwelt hat, abdecken.

Sie können mit Ihrem Kapital beispielsweise dazu beitragen, dass die Baumbestände im Regenwald und auch in anderen Bereichen der Erde, in denen kräftig abgeholzt wird, nachhaltig aufgeforstet werden. Zusätzlich können Sie aber auch dafür sorgen, dass der vorhandene Waldbestand zukünftig nicht mehr so stark abgeholzt wird. Das wird zum Beispiel durch Projekte bewirkt, die den Firmen, welche zuvor ausschließlich durch den Handel mit Tropenholz gewirtschaftet haben, alternative Geschäftsfelder aufzeigen und sie diesbezüglich unterstützen.

Im ökologischen Sektor ist das aber noch lange nicht alles. Die Auswahl der verschiedenen Anlagemodelle ist so vielfältig, dass Sie mit Ihrem Kapital unter anderem dazu beitragen können, das Abfallproblem auf der Erde zu bekämpfen, indem zum Beispiel mehr recyclingfähige Verpackungen produziert werden oder der Verkauf von Mehrwegprodukten gefördert wird. Sie können außerdem in Projekte investieren, die den Ausbau von erneuerbaren Energien fördern, z. B. durch Einsatz von Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie oder Erdwärme. Durch solche Projekte helfen Sie mit, den Treibhauseffekt auf der Erde einzudämmen.

Soziale und ethische Zwecke

Nicht nur die Umwelt braucht immer wieder Hilfe, sondern auch die Menschen selbst. Neben ökologischen Zielen ist daher die Förderung von sozialen und ethischen Projekten eines der Hauptziele einer nachhaltigen Kapitalanlage.

Im sozialen Bereich können Sie Kapital beispielsweise für den Einsatz in Dritte-Welt-Ländern zu Verfügung stellen. Damit werden Hilfsprojekte gefördert, die z. B. in Dörfern Afrikas Häuser, Schulen und Brunnen bauen und somit den Menschen helfen, einen höheren Lebensstandard zu erreichen.

Auch ethisch können Sie mit Ihrem Kapital viel Gutes bewirken. So gibt es mittlerweile Hilfsprojekte, die sich darum kümmern, Opfer von Kriegen, Naturkatastrophen, Unterdrückung oder Terror zu unterstützen. Insbesondere die ehemaligen Krisen- und Kriegsregionen benötigen unsere Hilfe. Hier können Sie beispielsweise dafür sorgen, dass Krisengebiete von Landminen – die sich dort zu Tausenden im Boden befinden – gesäubert werden. So wird es den Menschen wieder ermöglicht, sich dort anzusiedeln. Letztendlich helfen Sie damit sogar zusätzlich der Umwelt, da die wieder sesshaften Menschen gewordenen dafür sorgen, dass der Boden wieder urbar gemacht und neu bepflanzt wird.

Einen gesellschaftlichen Wert schaffen

Ein weiterer wichtiger Punkt, der bei der Auswahl des Investment eine große Rolle spielt, ist das Schaffen von gesellschaftlichen Werten. Wer viel Geld hat, hat dieses in der Regel durch die Gesellschaft mittelbar oder unmittelbar bekommen. Um einen Wert für die Gesellschaft darzustellen, sollte derjenige auch dafür sorgen, dass er durch sein Kapital der Gesellschaft etwas zurückgibt.

Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass Sie Ihr Kapital ausschließlich Unternehmen zur Verfügung stellen, die ihre Mitarbeiter nach gesellschaftlich und sozial korrekten Maßstäben behandeln. Durch diese besondere Auswahl üben Sie gleichzeitig Druck auf Unternehmen aus, die ihre Mitarbeiter nicht nach diesen Richtlinien führen.

Durch die Förderung der sozialen und ethischen Kompetenzen in Unternehmen sorgt man außerdem dafür, dass auch wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten wie beispielsweise unfairer Wettbewerb, Industriespionage oder Korruption in Zukunft ein Riegel vorgeschoben wird.

Arbeitsplätze schaffen

Ein ganz wichtiges Ziel für den Einsatz von nachhaltigen Investmentmodellen. Insbesondere durch den Einsatz Ihres Kapitals in den Bereichen erneuerbare Energien und Umwelttechnik bewirken Sie, dass junge und aufstrebende Technologieunternehmen gefördert werden. Sie kurbeln damit den Wettbewerb an und erreichen, dass sich Unternehmen zukünftig nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen können beziehungsweise eine Monopolstellung anstreben können, sondern immer wieder Konkurrenz bekommen.

Da Sie in echte Zukunftstechnologien investieren, können durch den Einsatz Ihres Kapitals viele neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen werden. Während in Großunternehmen im Zuge der wirtschaftlichen Krise immer weiter Arbeitsplätze abgebaut werden, zeigt die Branche für Umwelttechnik und erneuerbare Energien eindrucksvoll, wie neue Arbeitsplätze entstehen können.

Viele Konzerne haben in den letzten Jahren einen großen Teil ihrer Produktion ins Ausland verlegt. Damit werden in Deutschland Arbeitsplätze zerstört, Steuereinnahmen verhindert und die sozialen Auffangsysteme geschwächt. Durch eine kluge Investitionen können Sie diese negative Entwicklung aufhalten. Wenn Sie das Kapital kleinen, jungen und aufstrebenden Firmen in Deutschland zu Verfügung stellen, bewirken Sie nämlich genau das Gegenteil. Nutzen Sie diese Chance unbedingt!

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