Solarenergien werden billiger aufgrund einer Marktbereinigung

Wer sich für eine Solaranlage interessiert und auf die Solarenergie setzen möchte, hat zurzeit gute Chancen, dabei auch noch Geld zu sparen. Die gesamte Solarbranche steht vor einem enormen Wandel. Denn die Preise für Sonnenstromanlagen sind rapide gesunken. Die Kosten für die Freiflächenanlagen betragen etwa 15 Cent pro Kilowattstunde. Und bis zum Jahre 2016 sollen es sogar nur noch acht Cent sein. Dabei beziehen sich die Berechnungen auf die sonnereichen Regionen in Deutschland.
Erzielen nur die Betreiber Gewinne?

Die Betreiber von Solaranlagen erhalten trotz der Kürzungen der Förderung noch immer hohe Rendite. Die Einspeisevergütung für die Freiflächenanlagen liegt zurzeit bei 21,1 Cent je Kilowattstunde. Demnach sind die Margen trotz der Förderungskürzungen gestiegen. Höhere Kosten wurden zuvor jedoch von dem Branchenverband BSW-Solar genannt. Zudem gab der Verband an, dass bei der Berechnung von einer Stromerzeugung von über 30 Jahren ausgegangen wird. 20 Jahre würden dem Zeitraum der Zahlung der Einspeisevergütung entsprechen.

Eine Branche in der Kritik

Zuletzt war die Solarbranche sehr stark in die Kritik geraten. In einem Zeitraum von zwei Jahren sind mehr Solaranlagen an das Netz gegangen, als die Regierung gewollt habe. Dies führte natürlich zu sehr hohen Förderkosten. Der Verbraucher zahlt derzeit 3,5 Cent Ökoaufschlag für jede Kilowattstunde Strom. Für die Sonnenenergie entfällt etwa die Hälfte der Umlage. Hierbei ist aber zu beachten, dass die Sonnenenergie im Jahr 2011 nur drei Prozent des Strombedarfes der Deutschen decken wird. Die Branche dürfte sich durch den Preisverfall sehr stark verändern. Die Sonnenenergie wird sich in den nächsten Jahren, laut Experten, zu einer der günstigsten Formen der Energieerzeugung entwickeln. Dies wiederum führt dazu, dass sich neue Geschäftsmodelle entwickeln können. Dabei ist zu vergleichen, dass Strom aus Gas derzeit etwa sieben bis acht Cent kostet. Hinzu kommen aber noch steigende CO2-Abgaben. In einigen Regionen kann Strom aus Windrädern für circa fünf Cent produziert werden.

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